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Homepage
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Infothek Natur 1991
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Aus alten Büchern
werden Bäume
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Die umweltfreundliche Schultasche
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Pflanzen und Tiere des
Schulgeländes (Bestandserfassung)
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Patenschaft Kleingewässer
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Dachentwässerung am
Gymnasium
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Energieverschwendung
am Alsdorfer Gymnasium?
Seit dem 9. September
2001 ist die Gruppe Broichbachtal „online“. Sie ist damit am Gymnasium der
Stadt Alsdorf wieder einmal Vorreiter gewesen, - so wie sie 1995 als erste
Gruppe dieser Schule mit Bürgerradio-Sendungen „on air“ war. Zum Projekt muss
an dieser Stelle nicht viel mehr erläutert werden, da man als Besucher der
Seite das Ergebnis gerade selbst sehen kann...
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Seit Juli
1991 hat es am Gymnasium der Stadt Alsdorf ein Informationszentrum zum Thema
„Natur- und Umweltschutz“ gegeben.
Die Gruppe Broichbachtal hat seinerzeit
zahlreiche Behörden, Verbände, Konzerne und Organisationen angeschrieben und um
die Zusendung von kostenlosem Informationsmaterial gebeten. Innerhalb von drei
Jahren sind so fast 4.000 Titel zusammengekommen. Seit 1994 wurden sie
zahlenmäßig nicht mehr erfasst.
Das Projekt,
das von Wolfgang Voigt zum 10jährigen Bestehen der Gruppe ins Leben gerufen
worden ist, wurde unter dem Titel „Infothek Natur 1991“ geführt.
Die Materialien
sind in Regalen oder Kartons nach Stichworten sortiert und in einem von der
Gruppe eigens zu diesem Zweck gestalteten Kellerraum untergebracht gewesen.
Es hat auch
zahlreiche Bücher und Zeitschriften gegeben, welche von Eltern als
Sachspenden zur Verfügung gestellt
worden sind.
Die Infothek
ist hauptsächlich von unseren Schülern für die Anfertigung von Referaten,
Halbjahres- und Facharbeiten genutzt worden. Aber auch Lehrer haben gerne auf das
umfangreiche Material für ihre Unterrichtsplanung und –vorbereitung
zurückgegriffen.
Im Jahre
2002 hat man die Infothek überarbeitet:
Unbrauchbar gewordene Schriften hat man aussortiert, die anderen unter Erweiterung der Stichworte neu geordnet. Die Leitung dieser Arbeiten hat bei Michael Chrzanowski gelegen.
Mit dem Ende der Aktivitäten der Gruppe am Gymnasium der Stadt Alsdorf ist dieses Projekt seit dem 22. August 2005 Vergangenheit. Am 4. Februar 2009 wurde ein Großteil des Bestandes der Infothek aufgelöst und der Altpapier-Sammlung übergeben.
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Am 25. November 1995 hat die Gruppe anlässlich des Tages der
Offenen Tür am Gymnasium der Stadt Alsdorf ihre Aktion „Aus alten Büchern
werden Bäume“ gestartet.
Eine Vielzahl gebrauchter (und
zum Teil kaum benutzter) Schulbücher waren durch geänderte Richtlinien nicht
mehr im Unterricht einsetzbar und sollten auf den Müll oder bestenfalls zum
Altpapier gegeben werden.
Die Gruppe versuchte mit ihrer
Aktion, möglichst viele zu verkaufen und somit einer sinnvollen Folgenutzung
zuzuführen. Auch solche, die nicht mehr allzu frisch aussahen, wurden gegen
eine Mindestspende abgegeben.
Der Erlös wurde ausschließlich in neue Gehölze investiert.
So versuchte man, der gewaltigen Holzentnahme für die Papierherstellung ein
wenig entgegenzuwirken und vor Ort für eine Verbesserung der ökologischen
Situation zu sorgen. In erster Linie wurden einheimische Sträucher und Bäume
sowie Hochstämme alter Obstsorten gekauft und gepflanzt.
Nachdem die Kapazität des
Schulgeländes weitgehend erschöpft war, hatte man als nächstes vor, die
Streuobstwiese in Alt-Ofden um Neuanpflanzungen zu erweitern. Diese Anlage ist
während der IV. Alsdorfer Naturschutztage im Jahre 1990 unter wesentlicher
Beteiligung der Gruppe neu gepflanzt worden.

Da zwischenzeitlich auf dem
Schulgelände eine Abholzaktion stattgefunden hatte, wurde überlegt, ob das Geld
nicht zur Neubepflanzung des Schulteich-Geländes verwendet werden sollte.
Mit dem Ende der Aktivitäten der Gruppe am Gymnasium der Stadt Alsdorf am 22. August 2005 hatte sich allerdings auch dieses Projekt erübrigt. Die Gelder flossen stattdessen in Begrünungsmaßnahmen innerhalb des Schulgebäudes.
Stand: 10. September 2005
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Die umweltfreundliche Schultasche
Es hatte Tradition, dass die Gruppe Broichbachtal
am „Tag der Offenen Tür“ des Gymnasiums
der Stadt Alsdorf versuchte, den zukünftigen Schülern und vor allem deren
Eltern zu zeigen, warum es sinnvoll ist, auch bei der Wahl und Ausstattung des
Ranzens an die Umwelt zu denken. Mitglieder der Gruppe gestalteten an solchen
Tagen eine Ausstellung, in der man sich Informationen einholen konnte, welche
umweltfreundlichen Produkte hierzu aktuell auf dem Markt sind. Außerdem wurden
Anregungen gemacht, wie ein gesundes Schulfrühstück aussehen könnte, das für
eine erfolgreiche Mitarbeit im Unterricht eine Grundvoraussetzung ist.
Zur Unterstützung dieser Aktion hatten ehemalige Mitglieder der
Gruppe zusammen mit dem NABU Aachen-Land ein Faltblatt entwickelt, das unter
anderem zu diesem Thema umfangreiche Hinweise gibt. Eine Internetversion kann
man auf dieser Homepage unter „Umweltschutz und Schule“ finden.
Mit dem Ende der Aktivitäten der Gruppe am Gymnasium der Stadt Alsdorf ist dieses Projekt seit dem 22. August 2005 Nostalgie.
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Bürgerradio-Sendungen
War das damals spannend: Eine Meute von Broichbachtalern im Bürgerfunk-Studio in Aachen-Horbach. Es ging darum, die Arbeit der Gruppe Broichbachtal im Bürgerradio vorzustellen. Live-Simulation hieß das Ganze. Ohne das Aufzeichnungsband zu stoppen, wurde die Sendung durchgehend mitgeschnitten. Und dann das lange Warten, bis die Sendung tatsächlich über ANTENNE AC ausgestrahlt wurde und sozusagen endlich „on air“ war.
Drei Teilnehmern der ersten Stunde
gefiel das Ganze so gut, dass sie zusammen mit Wolfgang Voigt noch weitere
Sendungen machten. Christine Dillgard, Dario Scholl und Markus Windrath waren
fortan das Rundfunkteam. 1996 gestaltete man zu Beginn der jeweiligen
Jahreszeiten Programme mit Themen zum Naturschutz im Frühjahr, Sommer, Herbst
und Winter. Im darauffolgenden Jahr gab es dann noch eine weitere Sendung mit
kritischen Akzenten zu lokalen Problemen. So hatte man zum Beispiel Peter
Dzinga im Studio, den Ersten Vorsitzenden der Alsdorfer Bürgerinitiative
„Vorsicht Giftfässer“.
Nach insgesamt sechs Ausstrahlungen war dann Schluss. Seither hat
es keine weiteren Ambitionen in diese Richtung gegeben. Dennoch: es war eine
wichtige Erfahrung und Tondokumente aus jener Zeit bereichern das Archiv der
Gruppe Broichbachtal.
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Wo sich im Jahre 2009 (noch) der Schulteich des Gymnasiums der
Stadt Alsdorf zwischen M-Trakt und Turnhalle befindet, gab es bis 1978 eine
Fläche, die mit Betonplatten versiegelt war.
Erster Schritt des Ausbaus war 1979 die Entfernung der Platten, die
man im zukünftigen Schulgarten-Gelände für die Anlage von Erschließungswegen
nutzte.
Die Ausschachtungsarbeiten zogen sich allerdings in die Länge, da
der Untergrund sich als recht steinig herausstellte. Sie ruhten daher auch über
einen längeren Zeitraum, bis Helmut Hambücken die Leitung des Projektes
„Schulteich“ übernahm.
Im Jahre 1982 waren schließlich die Erdarbeiten beendet. 1983 wurde
das Schulteich-Profil feinmodelliert, die Folie verlegt und der Teich geflutet.
Unmittelbar nach den Weihnachtsferien fand man das Gewässer im
Januar 1984 leer vor; die Folie war mutwillig zerstört.
Bis zum 6. April gelang es, das Kleingewässer wiederherzustellen:
Man hat die Folie zwischen zwei Klatschbeton-Schichten eingearbeitet und
zusätzlich den Damm zur Turnhalle hin verstärkt.
Mit dem Ende der Aktivitäten der Gruppe am Gymnasium der
Stadt Alsdorf am 22. August 2005 war die Zukunft des Geländes ungewiss. In
vorübergehenden Planungen sollte es für den Standort einer Mensa genutzt
werden.
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Pflanzen und Tiere des Schulgeländes (Bestandserfassung)
Nachdem längere Zeit auf dem Schulgelände keine Untersuchungen mehr zur Flora und Fauna durchgeführt worden waren, entschloss man sich im Frühjahr 2001, die von früheren Generationen der Gruppe Broichbachtal erstellte Artenliste zu aktualisieren.
Die Bestandserfassung für das Jahr 2001 ist inzwischen
abgeschlossen.
Zusammen mit den seit 1979 registrierten Arten umfasst die Liste
mittlerweile 346 Tier- und Pflanzenarten. An dieser Stelle sollen nur
ausgewählte, interessante Neuentdeckungen des Jahres genannt werden. Die
komplette Artenliste gibt es unter der Postadresse „Gruppe Broichbachtal,
Theodor-Seipp-Straße 1, 52477 Alsdorf“ oder schulintern bei Wolfgang Voigt.
Die Zahl der Amphibien erhöhte sich durch die beiden Arten
Springfrosch (Rana dalmatina) und Teichfrosch (R. esculenta).
Ersteren befreite man aus einem Kellerschacht, der Teichfrosch hielt sich
mehrere Wochen im Bereich des Waldtümpels auf.
Verirrt hatte sich ebenfalls eine Tannenmeise, für die eine
Rettungsaktion im Schulgebäude notwendig war. Eine Weidenmeise hatte sich ihre
eigene Bruthöhle im Reststamm einer
abgesägten Weide oberhalb des Parkplatzes gezimmert. Mehrere Alsdorfer
Naturschützer (z.B. Karl Gluth und Gerhard Moll) meldeten vom Schulgelände den
Gesang einer Misteldrossel. Die drei Vogelarten waren neu in der Artenliste.
Zwei interessante Spinnen wurden 2001 erstmalig auf dem
Schulgelände festgestellt: Die Kürbisspinne (Araniella cucurbitina)
wurde mehrfach in Gebüsch angetroffen, war aber nicht so häufig wie die
verwandte Garten-Kreuzspinne. Leicht zu übersehen oder falsch einzuordnen war
die Ameisen-Springspinne (Synageles venator), die bei flüchtigem
Hinsehen wegen ihrer Mimikry leicht mit einer Ameise verwechselt werden kann.
Auch bei den Pflanzen gab es Neusiedler, wobei natürlich bei
einigen Arten der Verdacht nahe liegt, dass sie schon seit mehreren Jahren auf
dem Schulgelände unbeachtet blieben. Die Orchidee Epipactis helleborine
kommt mittlerweile in guten Beständen vor, welche die auch sonst zu
beobachtende Ausbreitung im Alsdorfer Stadtgebiet – vor allem in Grünanlagen –
bestätigen. Besonders hervorgehoben werden sollen auch Froschlöffel (Alisma
plantago-aquatica), Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris),
Wiesen-Schaumkraut (Cardamina pratensis), Gegenblättriges Milzkraut (Chrysosplenium
oppositifolium), Rauhes Weidenröschen (Epilobium hirsutum), Dost (Origanum
vulgare) und Wald-Ziest (Stachys silvatica). Auch das erstmalige
Auftreten der Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) ist erfreulich.
Diese spontan angesiedelten Arten zeigen, wie naturnah das Gelände an unserer
Schule sich mittlerweile – auch durch unsere Bemühungen – entwickelt hat. Zwei
der neuen Pilz-Arten waren auch Anschauungsobjekte für den Biologie-Unterricht:
das Judasohr (Auricularia auricula-judae), das auf Holunder-Totholz
vorkommt, und die Schmetterlingstramete (Trametes versicolor), welche
keine besonderen Holzarten bevorzugt, wegen ihrer bunten Ausfärbung aber
besonders auffällig ist.
Gespinstmotten
An dem massenhaften Auftreten von Gespinstmotten-Raupen konnten im Bereich des naturnahen Teiles des Schulgeländes und im nahen Broichbachtal interessante Vergleiche angestellt werden.
Hier wie dort hatten die Vertreter der Gattung Yponomoneuta
Traubenkirschen (Prunus padus) befallen. Entlang des kanalisierten Teils
des Broichbaches oberhalb Alsdorfer Weiher steht eine ganze Reihe dieser Bäume.
Sie waren allesamt kahlgefressen. Auf besagtem Teil des Schulgeländes gibt es
von dieser Baumart lediglich zwei gepflanzte Exemplare. Eines wies zwar
umfangreiche Gespinstnester auf, der Kahlfraß hielt sich aber in Grenzen. Das
zweite Exemplar in engster Nachbarschaft war kaum betroffen, dafür eine in der
Nähe des ersten Baumes stehende Japanische Scheinquitte. Ob hier ansatzweise
die besondere Anfälligkeit von sogenannten Monokulturen deutlich wird?
Jedenfalls wurde diese Problematik im Unterricht der Sekundarstufe II
thematisiert.
Hornissen
Eine der aufregendsten Entdeckungen im Jahre 2001 war das Nest, das Hornissen in einem Meisen-Nistkasten gebaut hatten.
Diese
Tiere, die zu der Familie der sozialen Faltenwespen (Vespidae) gehören,
stehen unter Naturschutz.
Im späten Frühjahr begründet ein befruchtetes Hornissenweibchen – die Königin – den Staat. Es baut ein provisorisches Nest und füttert die aus seinen Eiern ausgeschlüpften Larven mit Insekten. Später übernehmen die sogenannten Arbeiterinnen diese Arbeit. Sie sind es dann auch, die neue Waben bauen, die Larven füttern und das Nest sauber halten. Dies kann eine stattliche Größe erreichen. In unserem Fall erstreckte es sich auch auf den Außenbereich des Kastens.
Im
Herbst erscheinen auch Männchen im Nest. Nach der Befruchtung stirbt der größte
Teil der Population. Nur befruchtete Weibchen überwintern.
Wie harmlos diese Tiere auf der Nahrungssuche sind, beweist die Tatsache, dass es an unserer Schule zu keinerlei Zwischenfällen gekommen ist. Allerdings hat die Gruppe Broichbachtal auf Info-Blättern darum gebeten, den unmittelbaren Nest-Bereich zu meiden, da die Hornissen – wie Wespen und Bienen – zustechen, wenn sie angegriffen werden. Und in der Einflugschneise zum Nest weiß man nie...
Weitere
Informationen unter: http://www.hornissenschutz-bs.de/
Neuigkeiten zur Bestandsaufnahme 2002
Am Ende des Arbeitsjahres 2002 ist die Gesamtzahl der erfassten Pflanzen und Tiere auf dem Schulgelände des Gymnasiums der Stadt Alsdorf von 346 auf 381 gestiegen.
Vor allem bei den Pflanzen und bei einigen Insekten-Gruppen legte man dieses Jahr die Schwerpunkte der Kartierung. So haben sich zum Beispiel spontan das Moschuskraut (Adoxa moschatellina), das Busch-Windröschen (Anemone nemorosa), die Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris) und die Wilde Karde (Dipsacus sylvester) angesiedelt. Bei den Hautflüglern waren neu: die Garten-Hummel (Bombus hortorum) und als weitere Hummelart B. hypnorum, die Wildbienen Colletes succinctus, Tetralonia salicariae und die Wegwespe Cryptocheilus annulatus; als Käferarten wurden neu bestimmt: Haselblattroller (Apoderus coryli), Johanniskraut-Blattkäfer (Chrysomela varians), Birkenblattroller (Deporaus betulae), Ovaläugiger Blattkäfer (Dlochrysa fastuosa) und die Kurzflügler-Art Paederus litoralis. Bei den Schmetterlingen gesellten sich hinzu: Silberblatt (Campaea margaritata), die Spanner-Art Eupithecia centaureata, der Gundermann-Spanner (Xanthorhoe ferrugata), der Kleinschmetterling Nemophora degeerella und das Federgeistchen (Pterophorus pentadactyla), das uns auch am Patenschaftstümpel begegnete. Für die Mitarbeiter faszinierend war die Gemeine Skorpionsfliege (Panorpa communis). Aufsehen erregte auch die winzige, flinke Zebraspringspinne (Salticus scenicus).
Die Artenliste spiegelt jetzt schon die Vielfalt der Umweltfaktoren auf unserem Schulgelände wieder, die den Vergleich zu anderen vergleichbaren Bereichen sicher nicht scheuen muss.
... und dieses Mal ein Wespennest!
Letztes
Jahr waren es die Hornissen in einem Vogelnistkasten, die für Aufregung – vor
allem unter den Schüler-Mitarbeitern – sorgten. Diese großen Hautflügler haben
sich dieses Mal während der Sommerferien in einer der Turnhallen eingenistet;
dort war die ganze Zeit ein Fenster gekippt.
Aber auch 2002 gab es eine Überraschung in einem der von unserer Gruppe betreuten Kästen: ein Wespennest. Leider entdeckten wir es, nachdem die Tiere längst ausgeflogen waren, so dass wir die Art nicht bestimmen konnten. Bisher hatte man nur die Deutsche Wespe (Vespula germanica) und die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) festgestellt. Das graue Nest würde für die Deutsche Wespe sprechen.
Mit
dem Ende der Aktivitäten der Gruppe am Gymnasium der Stadt Alsdorf ist
dieses Projekt seit dem 22. August 2005 hinfällig.
Stand: 10. September 2005
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Projekt: Patenschaft Kleingewässer
Lage und Geschichte
Südlich des Alsdorfer Weihers
in unmittelbarer Nähe zum Gymnasium liegt ein kleines stehendes Gewässer. Es
ist Bestandteil der sogenannten Tageserholungsanlage (TEA) Broichbachtal.
Von 1982 bis 2000 war auf ihm
ein Pfahldorf als Abenteuerspielplatz installiert. Ursprünglich war diese
Einrichtung für den großen Kahnweiher vorgesehen, letztlich wurde aber das
Kleingewässer als Standort bevorzugt.
Das Pfahldorf ist von Kindern
und Jugendlichen angenommen und intensiv genutzt worden. Eine Brücke führte
hinein, man konnte es aber auch mit Holzflößen erreichen.
Leider war die Anlage aber
auch Objekt für mutwillige Beschädigungen und Zerstörungen, so dass man sich im
Jahre 2000 seitens der Stadtverwaltung entschloss, die Pfahlhäuser abzubauen.
Projektidee
Solange das Pfahldorf intensiv
als Spielplatz genutzt worden ist, hat die Natur in diesem Bereich wenig
Chancen gehabt. Nach Aufgabe der bisherigen Nutzung haben sich aber relativ
schnell Wildtiere in vermehrter Zahl dort angesiedelt. Negativ ist allerdings
gewesen, dass allerlei Unrat im Wasser zu finden
gewesen ist und eine starke Eutrophierung das Gleichgewicht
des Gewässers bedroht hat. Daher hat sich unsere Gruppe im Sommer 2001
entschlossen, einen Antrag an die Stadt auf Übernahme einer Patenschaft zu
stellen. Vorab haben wir an zwei Nachmittagen eine erste Bestandsaufnahme der
dort vorkommenden Pflanzen und Tiere durchgeführt.
Der Antrag
In einem Schreiben vom 11.
Juni 2001 an Bürgermeister Wolfgang Schwake stellt Wolfgang Voigt als
Projektleiter den Antrag, die Patenschaft für das Gewässer übertragen zu
bekommen. In dem Brief heißt es unter anderem:
„Das verbliebene Gewässer ist
auf den ersten Blick in einem desolaten Zustand. Algenblüten zeugen von einer
eutrophierten Situation, und Müllablagerungen, modernde Holzteile sowie eine
schwimmende Ruhebank sind kein schöner Anblick.

Unsere Naturschutzgruppe
wollte nun wissen, in welchem ökologischen Zustand das Gewässer ist. Wir haben
daher am 29. Mai und am 5. Juni eine Bestandserfassung durchgeführt und dabei
festgestellt: Der Tümpel lebt. ...
Sicherlich würde eine
schonende Sanierung dem Tümpel gut tun. Hierzu würden Maßnahmen wie Entrümpeln
und Teilentschlammung gehören. Für diese Arbeiten stehen Mitglieder unserer
Gruppe zur Verfügung, wie wir überhaupt bereit sind, eine Patenschaft für das
Kleingewässer zu übernehmen. In einem solchen Fall würden wir – in Absprache
mit der Stadt Alsdorf – Pflegemaßnahmen durchführen und auch sonst nach dem
Rechten sehen.“
Die Antwort der Stadt
Klaus
Spille von der Stadt Alsdorf schreibt am 12. Juli 2001 unter anderem: „Da die
Gruppe Broichbachtal seit fast 2 Jahrzehnten in Sachen Naturschutz aktiv ist
und sich dabei weit über die Stadtgrenzen hinaus einen guten Ruf erworben hat,
kann ihr Angebot zur Übernahme einer Patenschaft vorbehaltlos angenommen
werden. Aufgrund der bisherigen guten Zusammenarbeit wird die Aufstellung
schriftlicher Vereinbarungen von hier aus nicht als notwendig erachtet: Die
Durchführung von Pflegemaßnahmen ist im Einzelfall mit der Stadt Alsdorf als
Eigentümer und der für das Schutzgebiet zuständigen Unteren Landschaftsbehörde
des Kreises Aachen abzustimmen. Abschließend darf ich ihnen noch meinen Dank
und meine Anerkennung für Ihr bisheriges Engagement in Naturschutz und
Landschaftspflege aussprechen.“
Ergebnisse einer ersten Bestandsaufnahme 2001

Das Gewässer grenzt einerseits
zum Weiher hin an einen Fußweg, andererseits an die ausgedehnten
Rasen-Gebüsch-Flächen der TEA Broichbachtal an. Neben den beiden Schmalseiten
liegt Röhricht bzw. eine kleine Wildwiesenfläche.
Im unmittelbaren Uferbereich
wachsen neben Schilfrohr (Phragmites communis) typische
Feuchtgebiets-Pflanzen wie Rauhes Weidenröschen (Epilobium hirsutum),
Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria), Flatter-Binse (Juncus effusus),
Sumpf-Hornklee (Lotus uliginosus) und Gemeiner Wolfstrapp (Lycopus
europaeus). Das Gewässer selbst wird vom Rauhen Hornblatt (Ceratophyllum
demersum) und von verschiedenen Fadenalgen dominiert.
Aus der Vogelwelt haben hier
Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) und Blessralle (Fulica atra)
gebrütet. Nahrungsgäste sind Eisvogel (Alcedo atthis), Stockente (Anas
platyrhynchos), Graureiher (Ardea cinerea), Teichralle (Gallinula
chloropus) und Gebirgsstelze (Motacilla cinerea) gewesen.
Amphibien finden offenbar gute
Laichbedingungen. Gleich sechs Arten hat man 2001 beobachtet: Wasserfrosch (Rana
esculenta), Teichfrosch (Rana lessonae), Seefrosch (Rana
ridibunda), Grasfrosch (Rana temporaria), Bergmolch (Triturus
alpestris) und Teichmolch (Triturus vulgaris).
Bei den Fischen sind fast
ausschließlich Schwärme von Jungtieren festgestellt worden. Eine Bestimmung ist
noch nicht möglich gewesen. Das Vorkommen von Aal (Anguilla anguila),
Dreistacheliger Stichling (Gasterosteus aculeatus), Moderlieschen (Leucaspius
delineatus) und Rotauge (Rutilus rutilus) ist aber sicher.
Folgende Libellen-Arten haben
Mitglieder der Gruppe nachgewiesen: Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea),
Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella), Becher-Azurjungfer (Enallagma
cyathigerum), Große Pechlibelle (Ischnura elegans), Plattbauch (Libellula
depressa), Großer Blaupfeil (Orthetrum cancellatum), Frühe
Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula) und Blutrote Heidelibelle (Sympetrum
sanguineum).
Weitere Tiere im Wasser sind
unter anderem: Großer Schneckenegel (Glossiphonia
complanata), Zweiäugiger
Plattenegel (Helobdella stagnalis), Gemeiner Fischegel (Piscicola
geometra), Furchenschwimmer (Acilius sulcatus), Schnellschwimmer (Agabus
bipustulatus), Taumelkäfer (Gyrinus substriatus),
Stachel-Wasserkäfer (Hydrophilus caraboides), Wasserassel (Asellus
aquaticus), Leberegelschnecke (Galba truncatula),
Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis), Schlammschnecke (Radix
ovata), Wasserspinne (Argyroneta aquatica, in großer Zahl),
Teichläufer (Hydrometra stagnorum), Wasserläufer (Gerris spec.),
Schwimmwanze (Ilyocoris cimicoides), Rückenschwimmer (Notonecta
glauca) und Zwerg-Rückenschwimmer (Plea minutissima).
Das Vorkommen dieser Arten ist
es wert, dass sich unsere Gruppe um die weitere Entwicklung des Gewässers
kümmert. Daher sind wir dankbar, dass die Stadt uns die Patenschaft übertragen
hat.
Wasseranalysen
Mittlerweile sind unter der Leitung von Michael Chrzanowski
Wasseranalysen angelaufen. Die Messreihe wird für Wasserproben aus dem Patenschaftsgewässer,
dem Alsdorfer Weiher und dem Schulteich durchgeführt.
Die Untersuchungen sind
momentan in der Phase der Erprobung.
Entrümpelungsaktion Frühjahr 2002
Am 8. April führt die Gruppe Broichbachtal eine Aktion
am Patenschaftstümpel durch.
Hauptsächlich geht es
darum, den Hochwasserstand zu nutzen und allerlei Treibholz und sonstigen Unrat
aus dem Randbereich herauszufischen. Es handelt sich bei dem Holz vor allem um
Planken, die nach dem Abriss des Pfahldorfes im Wasser verblieben sind. Die
Abfuhr erfolgt durch die Stadt.
Das Foto zeigt das
Gewässer unmittelbar nach der Aktion.
Beobachtungen aus dem Jahre 2002
In diesem Jahr ist die
Zahl der beobachteten Tiere und festgestellten Pflanzen auf insgesamt 186 Arten
angewachsen.
Erstmals werden Larven der
Erdkröte registriert. Diese haben im seichten Bereich des Gewässers gute
Überlebenschancen, während im benachbarten Alsdorfer Weiher und in den beiden
Anzuchtteichen regelmäßig ihr Laich durch den vorhandenen Fischbesatz verloren
geht.
Im tieferen Teil des
Tümpels können neben den bereits registrierten Fischarten zum ersten Mal
Flussbarsch und Rotfedern festgestellt werden.
Folgende Gastvögel tauchen
erstmalig auf der Bestandsliste auf: Mandarinente, Ringeltaube, Rabenkrähe,
Elster, Eichelhäher, Kuckuck, Buntspecht, Grünspecht, Rotkehlchen, Blau- und
Kohlmeise, Zilpzalp, Fitis, Mönchsgrasmücke, Zaunkönig, Amsel und Singdrossel.
Besondere Aufregung verursacht am 16. Juli eine Wasserralle, die zunächst nur
gehört, später aber auch gesehen wird. Die imposanteste Beobachtung aber gibt
es am 16. Mai: gleich zwei Kanadagans-Paare mit je fünf Jungtieren ziehen auf
dem kleinen Gewässer ihre Kreise, bevor sie auf den größeren Weiher
überwechseln.
Bei den Säugern wird neben
den Maulwürfen und Kaninchen der Nutria mehrfach im anschließenden Röhricht
beobachtet.
Den meisten Zuwachs gibt
es 2002 wieder bei den Wirbellosen, speziell bei den Insekten. Dies liegt
natürlich auch daran, dass unsere Gruppe in diesem Jahr besonders gründlich
kartiert hat. Hier die auffälligsten Arten: Minze-Blattkäfer (Chrysomela
menthastri), Große Königslibelle (Anax imperator), Großes Granatauge
(Erythromma najas), Frühe Heidelibelle (Sympetrum fonscolumbei),
Aurorafalter (Anthocharis cardamines), Ochsenauge (Maniola jurtina),
Admiral (Vanessa atalanta) und Federgeistchen (Pterophorus
pentadactyla).
Auch die Pflanzenliste ist
durch intensivere Bestimmungsübungen deutlich länger geworden. Besonders
erwähnenswert sind an diese Stelle die Orchidee Breitblättrige Sumpfwurz (Epipactis
helleborine) und der Arznei-Baldrian (Valeriana officinalis).
Angemerkt sei noch, dass
man nicht nur den näheren Tümpel-Bereich untersucht hat, sondern den
erweiterten zwischen den Wegen.
Tümpel als Brutbiotop
Der Tümpel entwickelt sich
positiv weiter. Im Frühjahr 2003 kommt es zu drei erfolgreichen Bruten:
Stockente, Bläßralle und Teichralle. Der Nachwuchs bei den Teichrallen ist
besonders erfreulich, weil es in den letzten Jahren zu einem deutlich Rückgang
des Bestandes im Broichbachtal gekommen ist. Ende Juli 2004 stellt man sogar
die zweite Teichrallen-Brut des Jahres fest. Nach den vier Jungtieren aus der
ersten Brut werden jetzt drei vor Ort gefüttert.
Kolkrabe zu Besuch
Eine kleine Sensation bahnt sich
an, als Wolfgang Voigt am 9. Mai 2004 auf einer Pappel am Patenschaftstümpel
einen ungewöhnlich großen Rabenvogel sieht. Eine längere Beobachtung ist nicht
möglich, da der Vogel unmittelbar nach der Entdeckung mit schwerfälligem Flug
in Richtung Tageserholungsanlage abstreicht. Vermutlich dasselbe Tier sehen
Mitglieder der Gruppe Broichbachtal unter Leitung von Bernd Cüpper und Wolfgang
Voigt am 11. Mai. Zunächst hält man wegen ungünstiger Lichtverhältnisse das
Tier für einen Greifvogel. Bei weiterer Beobachtung stellt sich - vor allem
auch wegen der Schwanzform – heraus, dass es sich um einen Kolkraben handeln
muss. Nachdem Wolfgang Voigt am 16. Mai den Raben erneut feststellt, teilt er
dies ortsansässigen Ornithologen mit – und löst Ungläubigkeit aus. Neugierig
geworden, macht sich der Vogelkenner Gerhard Moll am 23. Mai auf den Weg ins
Alsdorfer Freizeitgelände und sitzt nur kurze Zeit an, bis der Kolkrabe ihm vor
das Fernglas kommt. Er spricht später von schönen und eindeutigen
Beobachtungen. Die vorläufig letzte Registrierung stammt vom 2. August 2004
(VOIGT)
„Doppelter“ Nachwuchs bei den Kanadagänsen
Ab dem 11. Mai 2004 hält sich
am Patenschaftstümpel ein Kanadagans-Paar mit sieben Jungtieren auf. Es hat in der
nahegelegenen Ruhezone gebrütet und ist jetzt hier auf den ausgedehnten
Wiesenflächen um das Kleingewässer zu Gast, um Nahrung aufzunehmen.
Gelegentlich wechseln die Neun auf den benachbarten Alsdorfer Weiher, wenn frei
laufende Hunde auftauchen. Am 18. Mai beobachten Mitglieder der Gruppe
Broichbachtal in der Ruhezone ein Paar mit einem einzigen Jungtier. Wolfgang
Voigt erinnert sich an eine Auseinandersetzung zwischen zwei Brutpaaren in
diesem Bereich vor einiger Zeit; vielleicht ist das Gelege einige Zeit
unbeaufsichtigt gewesen und von Eiräubern reduziert worden. Am 23. Mai stellt
Wolfgang Voigt am Tümpel acht (!) Jungtiere fest, wobei ein einzelnes deutlich
kleiner als die restlichen sieben ist. Des Rätsels Lösung ergibt sich
vermutlich zwei Tage später, als die Gruppe wieder unter Leitung von Bernd
Cüpper und Wolfgang Voigt unterwegs ist: In der Ruhezone schwimmt ein
kinderloses Gänsepaar, während beim Alsdorfer Weiher „2 + 8“ registriert
werden... Offenbar hat sich das einzelne Jungtier der Großgruppe angeschlossen.
Mit
dem Ende der Aktivitäten der Gruppe am Gymnasium der Stadt Alsdorf am 22. August
2005 handelt es sich nicht mehr um ein schulisches Projekt. Die
Bestandserfassung geht allerdings zur Zeit weiter.
Stand: 24. Februar 2009
Wolfgang Voigt
*****
Projekt der Gruppe Broichbachtal:
Dachentwässerung am Gymnasium
In der Vergangenheit sind von unserer Gruppe mehrere Vorschläge erarbeitet worden, wie man unsere Schule umweltfreundlicher gestalten könnte. Darunter haben sich auch Anregungen zur Dachentwässerung befunden. Die verschiedenen Gebäudetrakte besitzen eine relativ große Dachfläche. Bereits mit Schreiben vom 6.12.1988 liegt der Stadtverwaltung Alsdorf eine Liste der Fachabteilung Biologie des Gymnasiums und der Gruppe Broichbachtal vor, in dem es unter anderem heißt: „VI. Betr.: Erneuerung der Dachentwässerung des M-Traktes - Voranmeldung: Bei eventuell geplanten Maßnahmen dieser Art ist die Ableitung des Regenwassers in den Schulgarten-Bereich erwünscht.“

Dieses
Bild vermittelt recht gut, um welche Dachflächen-Größen es sich handelt.
Niederschlagswasser hat
man bisher ausschließlich der Kanalisation zugeführt. Hier setzt die
Projektidee an: Die Stadt könnte ganz erheblich Abwassergebühren einsparen und
zum allgemeinen Hochwasserschutz beitragen, wenn das auf den versiegelten
Flächen anfallende Regenwasser vor Ort versickern würde. Unsere Gruppe ist der
Auffassung, dass auf dem Schulgelände hierfür genügend Freiflächen zur Verfügung
stehen. Die Gruppe hat allerdings an einer solchen Lösung auch ein ureigenstes
Interesse: Die von ihr angelegten Kleingewässer (Schulteich 1983/84, zwei
Laichtümpel 1987) werden ausschließlich von aktuellen Niederschlägen gespeist.
Mit Hilfe der Dachentwässerung könnten Verdunstungsverluste aus trockenen
Perioden ausgeglichen werden. Weitere Neuanlagen von Gräben und Tümpeln sollen
zu Niederschlagszeiten Wasser führen und ansonsten trockenfallen. Hierdurch
würde das Schulgelände weiter ökologisch aufgewertet.
In einem Schreiben von Wolfgang Voigt an Bürgermeister Wolfgang Schwake stellt unsere Gruppe an die Stadt Alsdorf den Antrag, im Bereich der Dachflächen anfallendes Wasser vor Ort versickern zu lassen oder den bestehenden und eventuell neuanzulegenden Gewässern auf dem Schulgelände zuzuführen.
Als weitergehende Lösung wird ein Versickern auf der Feuchtwiese in einer Senke der Tageserholungsanlage hinter den Sportanlagen des Gymnasiums angeregt. Auch die Möglichkeit, überschüssiges Niederschlagswasser über einen kurzen Bachlauf in den Alsdorfer Weiher zu leiten, wird in dem Brief angesprochen.

Große Dachflächen auch im Bereich der Pausenhallen
Foto: Wolfgang
Voigt
Am 18. Juli 2001 nimmt Wolfgang Voigt einen Ortstermin am Gymnasium
wahr, bei dem er Vertretern der Stadtverwaltung und des Eigenbetriebs Abwasser
den Antrag zur Dachentwässerung erläutert. Herr Walter vom Eigenbetrieb räumt
der Realisierung der Feuchtgebiets- und Versickerungsprojekte durchaus gute
Chancen ein. Eine Entwässerung in den Alsdorfer Weiher würde allerdings
Abwassergebühren nach sich ziehen.
Herr Minnaert vom Hochbauamt, der bei diesem Treffen dabei ist,
wiederholt seine Bereitschaft, Unterlagen zu besorgen, wie er dies bereits bei
einem ersten Vorgespräch im Mai getan hat.
Ende
Januar 2002 wird das Dach über dem Verbindungsgang zwischen der Turnhalle und
dem Mittel-Trakt saniert (ca. 120 qm). Wie von Herrn Walter im Sommer 2001
bereits in Aussicht gestellt, führt ein neu installiertes Fallrohr zum
sogenannten Waldtümpel in einer Ecke des naturnahen Teils des Schulgeländes.
Überschusswasser soll mit einem ableitenden Graben und einem weiteren
Kleingewässer bei starken Niederschlägen aufgefangen werden. Arbeiten hierzu
beginnen am 5. Februar und werden am 19. März abgeschlossen. Bei den
Arbeitsterminen wird auch das von der Fassade zum Gewässer abknickende Rohr
(siehe links!) in die Anlage so eingebaut, dass es optisch verschwindet. Der an
der Wand verlaufende Teil wird von Efeu überwachsen werden.
Abgeleitete Wassermenge in der Erprobungsphase
Folgende
Niederschlagsmenge ist zwischen dem 31. Januar und dem 14. Mai 2002 nicht mehr
der Kanalisation zugeführt, sondern in den naturnahen Teil des Schulgeländes
entwässert worden:
>>>
27.702 Liter <<<
Erweiterung der Ableitungsmaßnahme ?
Am 19. Februar 2002 erhält unsere Gruppe Post von Herrn Minnaert aus dem Ingenieurbereich Bau und Verkehr bei der Alsdorfer Stadtverwaltung. In dem Schreiben wird uns die „überschlägliche“ Ermittlung der Dachflächengrößen des Mittel-, Quer- und N-Traktes mitgeteilt.
Diese Trakte sind zunächst beim Ortstermin im Sommer ins Auge gefasst worden, weil von ihnen aus eine relativ einfach durchzuführende Ableitung in den naturnahen Teil des Schulgeländes möglich wäre. Da an diese Trakte auch versiegelte Flächen grenzen, können die Dachflächen jeweils nur zur Hälfte für die Maßnahme genutzt werden.
Dennoch ergibt sich eine Gesamtfläche von knapp 1.000 Quadratmetern (997 qm). Das bedeutet, dass etwa die achtfache Menge des oben angegebenen Niederschlags zum Versickern gebracht werden könnte.
Am 30. April 2002 beginnen die Ausschachtungsarbeiten für ein Graben- und Versickerungstümpel-System in diesem erweiterten Abschnitt durch Mitarbeiter unserer Gruppe.
„Härtetest“
(überall in Deutschland „Jahrhundertereignisse“...)
Eine Überprüfung der Situation vor Ort am 22. August 2002 hat ergeben, dass das momentan vorhandene Entwässerungssystem die extremen Starkregenfälle in der ersten August-Hälfte problemlos verkraftet hat. Die neu geschaffenen Gräben und Staubereiche haben die doch relativ großen Wassermassen aufgefangen, so dass sie anschließend versickern konnten.
Sanierung der Dachentwässerung am Mitteltrakt
Am 6. September erfährt der Projektleiter in einem Gespräch mit Herrn Minnaert, dass die Sanierung der Dachentwässerung am Mitteltrakt unmittelbar bevorsteht. Die Abflussrohre sollen von innen nach außen verlegt werden, nachdem es zu Wasserschäden im Gebäude gekommen ist. In Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme könne die bestehende Versickerung erweitert werden.
Am 11. September führt Wolfgang Voigt ein Gespräch mit Mitarbeitern der Firma Lothmann und schildert die von uns geplanten Versickerungsmaßnahmen. Es wird besprochen, wohin die Fallrohre verlegt werden sollen.
Anschluss des Mitteltraktes
Am 19. September 2002 ist das bisher in der Erprobungsphase steckende Entwässerungssystem erheblich erweitert: Der M-Trakt ist angeschlossen. Über drei Fallrohre wird sämtliches Regenwasser aus diesem Bereich in das Versickerungssystem der Gruppe Broichbachtal abgeleitet. Bestehende Tümpel sowie die neu geschaffenen Gräben, Feuchtwiesen und Versickerungssenken nehmen zukünftig die Niederschläge auf, anstatt sie dem Kanalsystem zuzuführen.
Bewährungsprobe im November und Dezember 2002
Mehrere länger andauernde Starkregenfälle, aber auch wolkenbruchartige Schauer zeigen in der ersten Monatshälfte des November die Funktionsfähigkeit des Systems. Trotzdem beobachtet man bei diesen Ereignissen sorgfältig, wo Wasser länger stehen bleibt und wo es rasch versickert. So kann bereits durch Nachbesserungen im Gelände Überlaufwasser aus dem Dachbereich, das wegen der anfallenden Menge von den Fallrohren nicht erfasst wird, schneller vom Gebäudetrakt weggeführt werden.
Ungewöhnlich ergiebige Regengüsse am 29. und 30. Dezember machen ebenfalls eine Kontrolle notwendig. Erstmals stehen die erweiterten Auffangbereiche zu etwa zwei Drittel unter Wasser, zeigen aber, dass noch eine ausreichende Reserve vorhanden ist.
Erweiterung des Versickerungssystems
Im März 2003 erfolgt die vorläufig letzte Erweiterung des Versickerungssystems. Zum einen wird das einzige, bisher nicht angeschlossene Fallrohr einbezogen, zum anderen wird für einen bereits bestehenden Bereich durch Abzweigung in dieses kleine Becken eine Entlastung bei großen anfallenden Wassermengen hergestellt.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass die neuen Mitarbeiter der Gruppe in die Funktionsweise des Systems aktiv eingearbeitet werden.
Die
Planung und Betreuung des Projektes durch die Gruppe endet mit dem 22. August 2005.
*****
Die Gruppe Broichbachtal
ist durch Zufall auf ein Umweltproblem an unserer Schule gestoßen: Beim
Innen-Termin am 23. Oktober 2001 im Bio-Labor stellte man unerträgliche Wärme
in diesem Raum fest. Eine umgehend durchgeführte Messung ergab 28 Grad Celsius
und 82 Prozent Luftfeuchtigkeit. Und das um 16 Uhr, also zu einer Zeit, in der
die meisten Schüler und Lehrer seit mehr als zwei Stunden die Schule verlassen
hatten. Die Meinung der Mitarbeiter war: das muss genauer recherchiert werden.
Für die beiden nächsten Termine (30. Oktober und 6. November) nahm man sich
vor, möglichst die gesamte Schule durchzumessen. Die Ergebnisse sind
unglaublich...
Von den an diesen Tagen
getesteten 55 Räumen hatten zehn die Raum-Temperatur 22 Grad Celsius, siebzehn
23 Grad, fünfzehn 24 Grad, neun 25 Grad und vier sogar 26 Grad, teilweise bei
gekippten Fenstern! In den Fluren und Treppenhäusern lag nur an einer Stelle
mit 19 Grad Celsius die Temperatur unter 20 Grad. Die meisten waren 21 und 22
Grad warm, ein Treppenhaus hatte 23 Grad, immerhin zwei 24 Grad. In der Aula
wurden unten 23 und auf der Empore 26 Grad gemessen. Im Bereich der Sportanlagen
gab es folgende Ergebnisse: Turnhalle 23 Grad, Spielhalle 25 Grad, Schwimmhalle
29 Grad und Umkleideräume 25 bis 27 Grad.

Die Messungen wurden unter Anleitung von Wolfgang
Voigt jeweils zwischen 14.30 und 16.30 Uhr vorgenommen durch Dominik Adolph,
Michael Chrzanowski, Max Müller, Dennis Rocholz, Kevin Simon (links) und
Benedikt Walla. Im Einsatz waren zwei digitale Thermo-Hygrometer der Marke
Oregon Scientific (Modell: ETHG889) und ein herkömmliches
Flüssigkeitsthermometer zur Kontrolle.
Die Gruppe Broichbachtal
will weitere Ermittlungen durchführen und sich gegebenenfalls mit den
Ergebnissen an die Stadtverwaltung wenden.
P.S.: Unmittelbar vor den
Winterferien 2001/2002 gab es offenbar Bemühungen, das Heizungsproblem in den
Griff zu bekommen, - anscheinend aber ohne Erfolg!
Weitere Anmerkung: In der
Projektwoche 2002 hat sich das Energiesparteam mit der Problematik befasst. Die
Gruppe Broichbachtal wird daher die Sache zunächst nicht weiter verfolgen.
Im September 2002 zeichnet
sich ab, dass die Projektgruppe nicht weiter arbeiten wird.
*****
Zwischen dem Sportplatz des Gymnasiums und dem Alsdorfer Weiher
liegt ein kleines Wäldchen. Nachforschungen der Gruppe Broichbachtal im Juni
2003 haben ergeben, dass über dieses Stück Schulgelände kaum Informationen
vorliegen. Daher hat man sich entschlossen, diesen Bereich zukünftig intensiver
zu untersuchen.
Erste
Bestandsaufnahme
Am 1. Juli 2003 startet man mit einer ersten Bestandsaufnahme, bei
der die Pflanzenwelt im Vordergrund steht. Matthias Butz, Friedrich Müller und
Wolfgang Voigt erfassen zunächst die Bäume, die Sträucher, die sonstigen
Blütenpflanzen sowie erste Farne und Moose. Natürlich werden auch Wirbeltiere
und Wirbellose notiert, soweit man sie antrifft oder sich Spuren von ihnen
zeigen.
So ermittelt man an diesem ersten Nachmittag 67 Arten. Die meisten
stammen natürlich – gemäß des heutigen Erfassungsziels – aus der Pflanzenwelt:
16 Baumarten, 13 Straucharten, 14 sonstige Blütenpflanzen, ein Farn und zwei
Moosarten.
Der bedeutendste Fund ist die geschützte Orchidee Epipactis
helleborine (Breitblättrige Sumpfwurz), von der man 46 Exemplare zählt.
Bilanz 2003
Bis zum Ende des Jahres 2003 ist die Artenliste des Schulwäldchens auf 102 verschiedene Arten angewachsen.
Den größten Anteil daran haben die 25 Vogelarten, die man hier
beobachtet hat. Zu ihnen gehören: Buntspecht, Eichelhäher, Gartenbaumläufer,
Grünspecht, Kleiber, Schwanzmeise, Sumpfmeise und Wacholderdrossel.
Drei Säuger-Arten hat man bisher festgestellt: Eichhörnchen,
Ostschermaus und Wildkaninchen.
Bei den Insekten handelt es sich meist um Zufallsfunde. Hier will
man im Jahre 2004 systematischer untersuchen.
Spuren im
Schnee
Die Schneefälle in diesem Winter 2003/2004 machen die Entdeckung so
mancher Arten im Broichbachtal möglich, die ansonsten eher im Verborgenen
bleiben. Dies gilt auch für das Schulwäldchen.
So kann man am 2. Januar feststellen, dass aktuell vier Kaninchen
in diesem Bereich leben. Vermutlich von seinem Bau am nahegelegenen Herrenweg
ist der Rotfuchs in diesen Teil des Schulgeländes gewechselt. Außerdem findet
man die Spuren eines kleinen Jägers: Das Mauswiesel hat offenbar den gesamten
Bereich abgesucht. Zahlreiche Mausspuren können nicht identifiziert werden.
Mit
dem Ende der Aktivitäten der Gruppe am Gymnasium der Stadt Alsdorf am 22. August
2005 handelt es sich nicht mehr um ein schulisches Projekt. Die
Bestandserfassung geht allerdings zur Zeit weiter.
Wolfgang Voigt
*****
Unter der Leitung von Dr. Bernhard Arnold Cüpper und Wolfgang Voigt beginnen am 30. März 2004 Bachuntersuchungen. Untersuchungsobjekt ist der Broichbach in Alsdorf. Geplant ist die Kartierung von Flora und Fauna; ergänzt wird diese durch Wasseranalysen, welche Michael Chrzanowski durchführt.
Weitere Mitarbeiter sind: Matthias Butz, Laura Kollmayer, Friedrich Müller, Max Müller, Aruna Perinpanathan und Eva-Christine Zantis.
Die Tiere, welche man am ersten Erfassungstag bestimmt hat, sind in der nachfolgenden Liste aufgezählt. Es sind einige dabei, die als Anzeiger für bestimmte Gewässergüte-Klassen (I bis V, mit abnehmender Qualität) gelten. Dies ist jeweils hinter den Namen vermerkt.
Tierliste vom 30.3.2004
1. Dendrocoelum lacteum, Milchweißer Strudelwurm [Güteklasse II]
2. Polycelis ferina, Strudelwurm-Art
3. Glossiphonia complanata, Großer Schneckenegel
4. Gammarus spec., Bach-Flohkrebs [Güteklasse II]
5. Ephemerella spec., Eintagsfliegen-Larven [Güteklasse I]
6. Hydropsyche spec., Köcherfliegen-Larven
7. Silo spec., Köcherfliegen-Larven
8. Simulium spec., Puppen von Kriebelmücken
9. Pisidium spec., Erbsenmuschel [Güteklasse II]
Außerdem: Eine bisher unbestimmte Grünalge
Bachbegleitende Flora (Weichholz- und
Hartholz-Aue), Flora der Steh- und Fließgewässer
140 Arten:
1. Acer campestre (Feld-Ahorn)
2. Acer platinoides (Spitz-Ahorn)
3. Acer pseudo-platanus (Berg-Ahorn)
4. Achillea ptarmica (Sumpf-Schafgarbe)
5. Adoxa moschatellina (Moschuskraut)
6. Aegopodium podagraria (Giersch)
7. Ajuga reptans (Kriechender Günsel)
8. Alisma plantago-aquatica (Gemeiner Froschlöffel)
9. Alliaria petiolata (Gemeine Knoblauchrauke)
10. Allium ursinum (Bär-Lauch)
11. Alnus glutinosa (Schwarz-Erle)
12. Anemone nemorosa (Busch-Windröschen)
13. Angelica archangelica (Echte Engelwurz)
14. Angelica sylvestris (Wald-Engelwurz)
15. Anthriscus sylvestris (Wiesen-Kerbel)
16. Apium inundatum (Flutender Sellerie) [Siefenbachtal]
17. Arctium lappa (Große Klette)
18. Arctium minus (Kleine Klette)
19. Artemisia vulgaris (Gemeiner Beifuß)
20. Athyrium filix-femina (Wald-Frauenfarn)
21. Barbarea vulgaris (Echtes Barbarakraut)
22. Betula pendula (Hänge-Birke)
23. Bidens cernua (Nickender Zweizahn)
24. Bidens frondosa (Schwarzfrüchtiger Zweizahn)
25. Bidens tripartita (Dreiteiliger Zweizahn)
26. Blechnum spicant (Rippenfarn)
27. Bryonia dioica (Zweihäusige Zaunrübe)
28. Callitriche spec. (Wasserstern-Art)
29. Caltha palustris (Sumpf-Dotterblume)
30. Cardamine amara (Bitteres Schaumkraut)
31. Cardamine hirsuta (Behaartes Schaumkraut)
32. Cardamine pratensis (Wiesen-Schaumkraut)
33.
Carex
acutiformis (Sumpf-Segge)
34.
Carex
elongata (Verlängerte Segge)
35.
Carex
paniculata (Rispen-Segge)
36. Carpinus betulus (Hainbuche)
37. Chelidonium majus (Schöllkraut)
38. Chrysanthemum vulgare (Rainfarn)
39. Chrysosplenium alternifolium (Wechselblättriges Milzkraut)
40. Circaea lutetiana (Gemeines Hexenkraut)
41. Cirsium palustre (Sumpf-Kratzdistel)
42. Cornus sanguinea (Blutroter Hartriegel)
43. Corylus avellana (Gemeine Hasel)
44. Dryopteris filix-mas (Gemeiner Wurmfarn)
45. Elodea canadensis (Kanadische Wasserpest)
46. Epilobium hirsutum (Zottiges Weidenröschen)
47. Epilobium palustre (Sumpf-Weidenröschen)
48. Epilobium parviflorum (Kleinblütiges Weidenröschen)
49. Epipactis helleborine (Breitblättrige Sitter)
50. Equisetum fluviatile (Teich-Schachtelhalm)
51. Equisetum palustre (Sumpf-Schachtelhalm)
52. Euonymus europaea (Pfaffenhütchen)
53. Eupatorium cannabinum (Wasserdost)
54. Fagus sylvatica (Rotbuche)
55. Ficaria verna (Frühlings-Scharbockskraut)
56.
Filipendula
ulmaria (Spierstaude)
57. Fraxinus excelsior (Gewöhnliche Esche)
58. Galeopsis tetrahit (Gemeiner Hohlzahn)
59. Galinsoga parviflora (Kleinblütiges Knopfkraut)
60. Galium aparine (Klebkraut)
61. Galium odoratum (Waldmeister)
62. Galium palustre (Sumpf-Labkraut)
63. Geranium robertianum (Ruprechtskraut)
64. Glechoma hederaceum (Gundermann)
65.
Hedera
helix (Efeu)
66. Heracleum mantegazzianum (Riesen-Bärenklau)
67. Heracleum sphondylium (Wiesen-Bärenklau)
68. Hieracium silvaticum (Wald-Habichtskraut)
69.
Humulus
lupulus (Hopfen)
70. Hypericum humifusum (Niederliegendes Hartheu)
71. Ilex aquifolium (Stechpalme)
72. Impatiens glandulifera (Drüsiges Springkraut)
73. Impatiens noli-tangere (Großes Springkraut)
74. Iris pseudacorus (Sumpf-Schwertlilie)
75. Lamium album (Weiße Taubnessel)
76. Lapsana communis (Rainkohl)
77. Linaria vulgaris (Gemeines Leinkraut)
78.
Lonicera
perclymenum (Wald-Hekenkirsche)
79.
Lotus
uligonosus (Sumpf-Hornklee)
80. Lychnis flos-cuculi (Kuckucks-Lichtnelke [Tal des Euchener Baches]
81. Lycopus europaeus (Gemeiner Wolfstrapp)
82. Lysimachia vulgaris (Gemeiner Gilbweiderich)
83. Lythrum salicaria (Blut-Weiderich)
84. Melandrium rubrum (Rote Lichtnelke)
85. Mentha aquatica (Wasser-Minze)
86. Myosotis palustris (Sumpf-Vergissmeinnicht)
87. Myosotis sylvatica (Wald-Vergissmeinnicht)
88. Myriophyllum alternifolium (Wechselblättriges Tausendblatt)
89. Nasturtium officinale (Echte Brunnenkresse)
90. Oxalis acetosella (Wald-Sauerklee)
91. Petasites hybridus (Gemeine Pestwurz)
92.
Phragmites
communis (Schilfrohr)
93. Polygonatum multiflorum (Vielblütige Weißwurz)
94. Polygonum hydropiper (Wasserpfeffer)
95. Polygonum lapathifolium (Ampfer-Knöterich)
96.
Polygonum
persicaria (Floh-Knöterich)
97. Potamogeton natans (Schwimmendes Laichkraut)
98. Prunus avium (Vogel-Kirsche)
99. Prunus padus (Trauben-Kirsche)
100. Pteridium aquilinum (Adlerfarn)
101. Pulmonaria officinalis (Echtes Lungenkraut)
102. Quercus robur (Stiel-Eiche)
103. Ranunculus sceleratus (Gift-Hahnenfuß)
104. Rorippa amphibia (Wasser-Sumpfkresse)
105. Rorippa sylvestris (Wilde Sumpfkresse)
106. Rubus fruticosus (Echte Brombeere)
107. Rumex aquaticus (Wasser-Ampfer)
108.
Sagittaria
sagittifolia (Echtes Pfeilkraut)
109.
Salix alba
(Silber-Weide)
110.
Salix caprea
(Sal-Weide)
111.
Salix
viminalis (Korb-Weide)
112.
Sambucus
nigra (Schwarzer Holunder)
113.
Sambucus
racemosa (Trauben-Holunder)
114.
Scrophularia
auriculata (Wasser-Braunwurz)
115.
Scrophularia
nodosa (Knotige Braunwurz)
116.
Scutellaria
galericulata (Sumpf-Helmkraut)
117. Sium erectum (Aufrechter Merk)
118. Solanum dulcamara (Bittersüßer Nachtschatten)
119. Solanum nigrum (Schwarzer Nachtschatten)
120. Sonchus oleraceus (Kohl-Gänsedistel)
121. Sorbus aucuparia (Eberesche)
122. Sparganium emersum (Einfacher Igelkolben)
123. Sparganium erectum (Ästiger Igelkolben)
124.
Stachys
sylvatica (Wald-Ziest)
125.
Stellaria
holostea (Große Sternmiere)
126.
Stellaria
nemorum (Hain-Sternmiere)
127.
Stellaria
media (Vogel-Sternmiere)
128. Symphitum officinale (Gemeiner Beinwell)
129. Taraxacum officinale (Gemeine Kuhblume)
130.
Teucrium
scorodonia (Salbei-Gamander)
131.
Tussilago
farfara (Huflattich)
132.
Typha
latifolia (Breitblättriger Rohrkolben)
133.
Urtica
dioica (Große Brennessel)
134.
Veronica
anagallis-aquatica (Gauchheil-Ehrenpreis)
135.
Veronica
beccabunga (Bachbunge)
136.
Vicia irsuta
(Rauhaarige Wicke)
137.
Viola
odorata (März-Veilchen)
138.
Viola
palustris (Sumpf-Veilchen)
139. Viola reichenbachiana (Wald-Veilchen)
140. Viscum album (Laubholz-Mistel)
Mit
dem Ende der Aktivitäten der Gruppe am Gymnasium der Stadt Alsdorf wird dieses
Projekt seit dem 22. August 2005 nicht weiter verfolgt.
Stand: 10. September 2005